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Alfred Aschauer 1931- 2013

Museum Schloss Adelsheim

Die Veranstaltung

Ein Künstler aus Berchtesgaden
Der Bildhauer Alfred Aschaue hat zahlreiche öffentliche Plätze mit einem Brunnen oder einer Skulptur geschmückt. Der gebürtige Bischofswiesener Künstler hat als junger Mann seine Heimat verlassen und ist nie wieder zurückgekommen, jedenfalls nicht als Künstler. So verwundert es nicht, dass Alfred Aschauer, der im Jahre 2013 verstarb, hier nahezu unbekannt geblieben ist. Das will eine Ausstellung im Museum Schloss Adelsheim, die die Freunde des Heimatmuseums und der Heimatkundeverein gemeinsam initiierten, jetzt ändern. 


Der Bildhauer Alfred Aschauer

Der Bildhauer Alfred Aschauer, geboren 1931 in Bischofswiesen, gestorben 2013 in München, ist in Berchtesgaden fast unbekannt. Er war der Sohn des berühmten Bergführers Josef Aschauer. Sein Bruder führte in der Fußgängerzone des Marktes Berchtesgaden lange Zeit ein Delikatessengeschäft. 

Erste Anregungen erhielt Aschauer von Hermann Zettlitzer, einem in Berchtesgaden ebenfalls so gut wie vergessenen sudetendeutschen Bildhauer, der nach dem Krieg in Bischofswiesen eine neue Heimat gefunden hatte. 

Aschauer war bei Kriegsende erst 14 Jahre alt. Er kannte deshalb zu diesem Zeitpunkt keine abstrakte Kunst, da diese im Dritten Reich als entartet galt und verboten war.

Erst als er 1952 zum Studium an die Akademie der Bildenden Künste in München kam, lernte er dort abstrakte Kunst kennen und schätzen, der er sich danach verschrieb. Nach München setzte er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg fort. 

Von 1965 bis 1973 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für plastisches Gestalten an der Technischen Universität München bei Fritz König, einem der bedeutendsten Bildhauer Deutschlands des 20. Jahrhundert. Ab 1973 war er als freischaffender Bildhauer in München tätig, wo er am 15.5.2013 starb.

Eine verbürgte Geschichte: "Aschi" reizte es in den Fünfziger Jahren einmal, Materie kurz vor dem Auseinanderfallen in Bronze darzustellen. Er reichte das Werk bei einem Wettbewerb ein und gewann den ersten Preis. Begründung des damals berühmten "Kuratoriums unteilbares Deutschland": Er hätte in unnachahmlicher Weise die Teilung Deutschlands dargestellt. Das war Aschauer zwar neu, aber er nahm den Preis an und kaufte sich davon einen BMW.

Info

Veranstalter Friederike Reinbold
Veranstalter-Adresse Schroffenbergallee 6, 83471 Berchtesgaden, Deutschland
Quelle Bergerlebnis Berchtesgaden

Vergangene Termine

So 11.
Sept. 22
10:00-16:00
Sa 10.
Sept. 22
10:00-16:00
Fr 9.
Sept. 22
10:00-16:00
Do 8.
Sept. 22
10:00-16:00
So 4.
Sept. 22
10:00-16:00
Sa 3.
Sept. 22
10:00-16:00
Fr 2.
Sept. 22
10:00-16:00
Do 1.
Sept. 22
10:00-16:00
So 28.
Aug. 22
10:00-16:00
Sa 27.
Aug. 22
10:00-16:00
Fr 26.
Aug. 22
10:00-16:00
Do 25.
Aug. 22
10:00-16:00
So 21.
Aug. 22
10:00-16:00
Sa 20.
Aug. 22
10:00-16:00
Fr 19.
Aug. 22
10:00-16:00
Do 18.
Aug. 22
10:00-16:00
So 14.
Aug. 22
10:00-16:00
Sa 13.
Aug. 22
10:00-16:00
Fr 12.
Aug. 22
10:00-16:00
Do 11.
Aug. 22
10:00-16:00
So 7.
Aug. 22
10:00-16:00
Sa 6.
Aug. 22
10:00-16:00
Fr 5.
Aug. 22
10:00-16:00
Do 4.
Aug. 22
10:00-16:00
So 31.
Juli 22
10:00-16:00
Sa 30.
Juli 22
10:00-16:00
Fr 29.
Juli 22
10:00-16:00
Do 28.
Juli 22
10:00-16:00
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