| Quelle | hubermedia GmbH |
Monolog "JUDAS"
Rathaussaal Stadt Tirschenreuth
Die Veranstaltung
Keiner anderen Figur in der Geschichte der Menschheit wurde so stark als „Verräter“ gebrandmarkt wie er. Jahrhundertelang verschmäht, verstoßen, ausgegrenzt. Dargestellt als abstoßende, böse, hässliche Kreatur.In jedem Zeitalter gab und gibt es Spekulationen über ihn, über sein Motiv über den Keim seines Handelns.Nach 2000 Jahren ist es an der Zeit, dass er selber spricht.Lot Vekemans gibt ihm ein Gesicht, eine eigene Geschichte, eine Stimme:„Was wäre gewesen, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Was wäre aus ihm geworden? Und was wäre aus mir geworden? Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden?“In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.Unter der Regie von Till Rickelt tritt der Schauspieler Bernhard Neumann mit seinem Publikum in Kontakt und lässt mit seinem zerrissenen, verletzlichen, tiefgründigen Spiel die Figur des „Verräters“ in einem anderen Licht erscheinen.Pfarrer Georg Flierl, Wortmacherin Kathrin Karban-Völkl und Bürgermeister Franz Stahl und Schauspieler Bernhard Neumann stehen nach der rund 60-minütigen Inszenierung für ein Nachgespräch bereit. Sie können Fragen stellen, Kommentare abgeben, Kritik äußern und ihre – vielleicht neue – Sicht auf die Figur des „Judas“ kundtun.Hinweis: Dies keine Veranstaltung der Stadt Tirschenreuth, sondern eine Veranstaltung der Landestheaters Oberpfalz GmbH.
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