| Preisinformation | 46 |
| Quelle | RCE Medien GmbH |
Die drei Bässe - Drei international gefeierte Bässe mit virtuosen Arien, Duetten und Terzetten
Konzerthaus Blaibach
Die Veranstaltung
Die drei Bässe - Drei international gefeierte Bässe mit virtuosen Arien, Duetten und Terzetten
Drei oder zehn Tenöre sind keine Besonderheit mehr, aber drei Bässe sind eine Rarität!
Die deutsche Barockmusik zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde von italienischen Einflüssen geprägt. Heinrich Schütz, der erste große deutsche Komponist dieser Zeit, pilgerte zweimal über die Alpen nach Venedig, wo er bei Giovanni Gabrieli studierte und sicherlich auch die Musik von Claudio Monteverdi kennenlernte. Geistliche Werke mit dramatischen Textvertonungen im Stil der „Nuove musiche“ (Neue Musik) fanden durch Schütz und andere Barockmeister wie Franz Tunder, Christoph Bernhard oder Johann Casper von Kerll ihren eigenen „deutschen“ Ausdruck. Im Verlauf des Programms entfaltet sich diese Musik in ihrer ganzen Pracht mit ausdrucksstarken Arien, Duetten und Terzetten für Bässe sowie virtuosen Instrumentalstücken u.a. von Heinrich Ignaz Franz Biber – mal melodisch-tänzerisch, mal im „stile recitativo“.
Vor allem in der Oper, die zu Beginn der Barockzeit noch in ihren Anfängen stand, wird dem Basssänger eine bedeutende Rolle zugeschrieben: Er steht für Adel, Weisheit und Macht, im Guten wie im Bösen. Und kaum ein tragisches Musikstück käme ohne einen Bass aus, je tiefer, desto faszinierender.
Interpret:innen:
Thomas E. Bauer - Bass
Harry van der Kamp - Bass
Joel Frederiksen - Bass, Erzlaute & Leitung
Félix Verry - Violine
Aleksandra Brzóskowska - Violine
Axel Wolf - Theorbe
Domen Marinčič - Viola da Gamba
Michael Eberth - Orgel, Cembalo
Mit freundlicher Unterstützung des Bayerischen Nationalmuseums, dem Bezirk Oberbayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
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