Die Sammlung Thannhauser im Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Rathaus - Sitzungssaal
Die Veranstaltung
M1032Der Sammler und Kunsthändler Justin Thannhauser (1882-1976) betrieb gemeinsam mit seinem Vater Heinrich Thannhauser (1859-1935) die "Moderne Galerie" in München, in der 1911/12 die erste Gruppenausstellung "Der Blaue Reiter" gezeigt wurde. Behindert durch das NS Regime verlegte J. Thannhauser den Galeriebetrieb erst nach Paris und 1941 schließlich nach New York. 1963 schenkte Thannhauser der Solomon R. Guggenheim Stiftung wesentliche Werke seiner Sammlung französischer Impressionisten, die einen wichtigen Überblick über die Kunst der Moderne des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts bietet. Zu der Schenkung gehören hochkarätige Schlüsselwerke von Degas, Manet, Renoir, Toulouse-Lautrec. Beheimatet und als Dauerausstellung zu sehen, ist die Thannhauser Sammlung in dem spektakulären Museumsbau, den der Architekt Frank O. Gehry 1939 im Auftrag von Solomon R. Guggenheim an der Fifth Avenue in New York errichtete.Referentin: Ute Gladigau, Kunsthistorikerin, M.A.
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