| Preisinformation | Ermäßigter Preis: 5 € |
Erzwungene Wege - Das 20. Jahrhundert - Jahrhundert der Vertreibungen
Museumsforum Altomünster, St. Birgittenhof 6
Die Veranstaltung
Der Vortrag verdeutlicht historische Vorgänge, die in Deutschland wenig bekannt sind. Darin wird aufgezeigt, dass Vertreibungen im 20. Jahrhundert als gesamteuropäisches und nicht nur als deutsches Phänomen zu betrachten sind. Flucht und Vertreibung sind eine scheinbar unendliche Geschichte, die nicht nur von der Vergangenheit, sondern bis in die Gegenwart hineinreicht. Erläutert werden unterschiedliche Ursachen, Auswirkungen und Folgen von Vertreibung. Erwähnung finden Ereignisse, beginnend mit dem Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915 über die Vertreibung der Juden in Deutschland ab 1933 und die Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges bis hin zu den Kriegen um das zerfallende Jugoslawien in den Jahren um 1990. Der Vortrag durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. Nie zuvor waren so viele Menschen gezwungen, ihre angestammte Heimat zu verlassen. Das Vertreibungsgeschehen ist eng verknüpft mit der Geschichte der Nationalstaaten. Meist waren es ethnopolitische Gründe, die Staaten veranlassten, Minderheiten aus ihrem Gebiet zu verjagen.
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