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Ausstellungen “Die Archäologie des dunklen Erbes. Nationalsozialistische und kommunistische Lager an der Grenze zwischen Bayern und Böhmen”& “Sozioöko
ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen
Die Veranstaltung
Die Ausstellung stellt die tschechisch-bayerische Grenzregion als Landschaft der Massenunterdrückung und des Terrors des 20. Jahrhunderts auf ungewöhnliche Weise vor. Zum ersten Mal werden ausgewählte nationalsozialistische und kommunistische Lager aus den 1930er bis 1960er Jahren aus der Sicht der Archäologie vorgestellt. Diese wissenschaftliche Disziplin verfügt über eine Reihe von Methoden, die dazu beitragen, die Stätten des Bösen und des Leids zu lokalisieren. Sie ermöglichen es, die Lagerstandorte genau abzugrenzen, ihre Innenausstattung annähernd zu bestimmen und die Orte zu finden, an denen die Opfer begraben wurden. Die Ausstellung zeigt zerstörungsfreie Untersuchungen und Feldforschungen in den NS-Lagern KZ Flossenbürg, den Lagern bei Holýšov und den kommunistischen Lagern bei Horní Slavkov und in der Region Jáchymov, wo Uranerz für die UdSSR abgebaut wurde. Die Ausstellung zielt darauf ab, die gemeinsame regionale Identität zu verstehen, die freundschaftlichen tschechisch-bayerischen Beziehungen zu fördern und die Menschlichkeit und Demokratie im Grenzgebiet durch Informationen über die gemeinsame Geschichte und die Folgen der Unterdrückung zu stärken.
Die wichtigsten Partner: Lehrstuhl für Archäologie, Westböhmische Universität Pilsen, Technische Hochschule DeggendorfAndere Partner: Stadt Holýšov; Post Bellum, z.ú.; Museum der Roma-Kultur; Westböhmisches Museum in Plzeň; Institut für Nationales Erbe, Abteilung Territoriales in Loket; Gedenkstätte KZ Flossenbürg; Lehrstuhl für Botanik, Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Südböhmen in Č. Budějovice
“Sozioökonomische Räume überschreiten Grenzen. Archäologie und die Stadt Bärnau”
Die Ausstellung präsentiert den aktuellen Stand der archäologischen Forschung in Bärnau und seinem Umland. Sie zeigt die ersten Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen im Ackerbürgerhaus in Bärnau, wo ein Keller aus dem 13. Jahrhundert freigelegt und damit de facto die älteste bekannte Architektur im Stadtgebiet entdeckt wurde. Gleichzeitig werden Informationen über die Entwicklung und den Wandel von Siedlung, Wirtschaft, Straßen und Grenzen in Bärnau im Mittelalter und in der frühen Neuzeit präsentiert.
Die wichtigsten Partner: Lehrstuhl für Archäologie, Universität Westböhmen in Pilsen; Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Universität Bamberg
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