| Veranstalter | Stadtmuseum |
| Veranstalter-Adresse | Neustadt 14, Sulzbach-Ros Sulzbach-Rosenberg, Deutschland |
| Quelle | Stadt Sulzbach-Rosenberg |
An einem wasserreichen Ort, Zur Geschichte der Wasserversorgung in Sulzbach
Zimmermann, Edith
Die Veranstaltung
Stadtführung „An einem wasserreichen Ort“ Zur Geschichte der Wasserversorgung in Sulzbach“
Durch die aktuelle Klimakrise mit langen Trockenphasen wird auch uns Mitteleuropäern immer klarer, dass Wasser kein selbstverständliches und unerschöpfliches Gut ist. Seit seiner Gründung im frühen Mittelalter bestand in Sulzbach durch seine Lage an Bächen und Quellen eigentlich kein Mangel an frischem Wasser. Allerdings musste es erst mühsam mit Eimern oder Fässern nach oben in die Altstadt gebracht werden. Ansonsten versorgten sich die Bewohner hier mit Wasser aus Ziehbrunnen oder sammelten Regenwasser in Zisternen, was in Trockenzeiten allerdings problematisch war. Erleichterung brachte die „fürstliche Wasserkunst" von 1755 mit drei großen öffentlichen Brunnen. Davon steht heute nur noch der Löwenbrunnen auf dem Luitpoldplatz. Trotz aller Erweiterungs- und Verbesserungsmaßnahmen stellte sich die Wasserversorgung in der Brandnacht am 9. Juni 1822 als völlig unzureichend heraus.
1878 hatte die „fürstliche Wasserkunst" endgültig ausgedient. In der Weiherstraße wurde die erste zentrale Wasserversorgung mit einem Wasserwerk und einem Wasserturm auf dem Bühl in Betrieb genommen. Erst seit den 1950er Jahren hatten die Wasserquellen im Bachviertel als Versorgungsgrundlage ausgedient, als im Haselgraben und später in Breitenbrunn Tiefbrunnen erschlossen wurden.
An originalen Orten gibt Patrizia Zimmermann spannende und oftmals überraschende Einblicke in die Geschichte der Wasserversorgung Sulzbachs.
(Dauer: 1,5 Stunden)
Patrizia Zimmermann; Treffpunkt: Auf der Rahm 12 (Fürstenquelle)
ohne Anmeldung
Info
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