| Quelle | Gemeinde Pöcking |
Wer war Weihbischof Matthias Defregger?
Rathaus / Sitzungssaal / I. Stock
Die Veranstaltung
"Hauptmann im Zweiten Weltkrieg der Erschießungen von Zivilisten im Italienfeldzug befahl""Weihbischof der Erzdiözese München-Freising""Viele Jahre Pöckinger Bürger, nach dem ein Weg benannt wurde"Am 7. Juni 1944 befehligte der deutsche Wehrmachts-hauptmann Matthias Defregger eine Erschießung von 17 Zivilisten und das Niederbrennen des Dorfes Filetto di Camarda in den italienischen Abruzzen. Zuvor wurde ein deutscher Soldat von Partisanen erschossen, die ins Dorf kamen.
Die Dorfbewohner von Filetto waren unbeteiligte Zivilisten.
Die Alliierten standen zu diesem Zeitpunkt schon im 80 Kilometer entfernten Rom. Was steckte hinter dem Befehl und welche Handlungsspielräume gab es? Weshalb wurde Defregger nach dem Krieg Priester und sogar zum Bischof geweiht? War es ein Kriegsverbrechen und gab es dazu Gerichtsverhandlungen? Wie ging er in späteren Jahren damit um? Welchen Bezug hatte er zu Pöcking und warum wurde ein Weg nach ihm benannt?Diese Fragen wollen wir am Donnerstag, den 23. Juni 2022 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses beantworten. Dazu laden wir alle Interessierten ganz herzlich ein. Zum Gedenktag der Erschießungen besucht am 7. Juni 2022 eine Delegation des Gemeinderats von Pöcking den italienischen Ort. Auch von dieser Reise und unseren Eindrücken wollen wir berichten
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