Monica Bonvicini, Fleurs du Mal (pink), 2019
© Monica Bonvicini / VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Courtesy Galleria Raffaella Cortese, Milan, Foto: Andrea Rossetti
Fleurs du Mal - Zum Verhältnis der Geschlechter.
Künstler*innengespräch zwischen Monica Bonvicini und Dr. Petra Giloy-Hirtz.
© Andrea Rossetti
2022
Monica Bonvicini ist ein außergewöhnlicher Machtmensch: Mit ihren hochästhetischen und klugen Arbeiten untersucht sie die Mechanismen von Macht und setzt sich kritisch mit dem Erbe der männlich dominierten Moderne auseinander. Sie zwingt uns aufs Schönste, unsere Rolle als Beobachtende von Menschen, Objekten und Kunst kritisch zu reflektieren. In ihrem Werk verhandelt Bonvicini das Spiel mit und die Gefahren von Dominanz und Disziplinierung in den Beziehungen der Geschlechter.
Monica Bonvicini, geboren 1965 in Venedig, Italien studierte an der Hochschule der Künste in Berlin Malerei. Von 2003-2017 war sie Professorin für Performative Kunst und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Seit 2017 ist sie Professorin für Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin.
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