| Veranstalter | Stadtbibliothek in der Aumühle |
| Veranstalter-Adresse | Bullachstr. 26, 82256 Fürstenfeldbruck, Deutschland |
| Quelle | Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck |
Erzählcafé in der Aumühle - Inge Ammon erinnert sich
Stadtbibliothek in der Aumühle
Die Veranstaltung
1978 ist Inge Ammon politisch aufgewacht - eine Fortbildung für Frauenarbeit in Kirchengemeinden weckte ihr Interesse für Südafrika und ihr Engagement gegen Apartheid begann. Eine Reise nach Soweto, Kapstadt und die Homelands, vor allem aber zu den schwarzen Frauen veränderte ihr Leben. Fortan setzte sie sich ein gegen Rassismus und Feindbilder, für Menschen, denen Ungerechtigkeit geschieht. Sie wirbt für das genaue Hinschauen und Hinhören und dafür, Brücken zu bauen, wo Fronten entstehen.
Inge Ammon, geb. 1931 in Ostpreußen, musste mit ihrer Familie fliehen und landete in Bonn. Sie wurde Lehrerin und nach ihrer Heirat Pfarrfrau in München. Seit den Erfahrungen in Südafrika - dem gemeinsamen Essen, Tanzen, Beten und der Erkenntnis: „Sie sind ja wie du! Sie fühlen ja wie Du!“ setzt sich Inge Ammon ein gegen den Rassismus, für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. So engagierte sie sich in Mutlangen gegen die Stationierung amerikanischer Raketen, als Synodale in der evangelischen Kirche oder gegen ein Giftgaslager. Ihre Erfahrung als Jugendliche, alles zu verlieren verbindet sie mit Geflüchteten. Unterstützung für die Familien, die Kinder oder bei der Wohnungssuche - hier ist sie nach wie vor aktiv und aktuell sieht sie eine große Aufgabe, die Spaltung der Gesellschaft durch Corona zu überwinden. Zwei Erfahrungen möchte Inge Ammon weitergeben „Genau hinschauen und hinhören!“ und „Dranbleiben bringt was“!
Das Erzählcafé wird von Karin Wimmer-Billeter für das Brucker Forum moderiert. Eine Teilnahme ist online per Zoom möglich, aber auch in Präsenz im Lesecafé der Stadtbibliothek.
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