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Der Weg zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes – Verfahren, Forschung, Vermittlung

Mi
27. Okt
2021
Beginn
18:00
Ende
19:30

Die Veranstaltung

Der Niedergermanische Limes war eine der wichtigsten Grenzen des Römischen Reiches; das Rheinland für die Kaiser und ihre Legionen, ja für das ganze Imperium Romanum, von zentraler und überlebenswichtiger Bedeutung. Bedeutende Städte und vielfältige Kulturlandschaften sind daraus entstanden und sie prägen das Rheinland noch heute. Herausragende archäologische Denkmäler zeugen davon und sind gerne und viel besuchte Orte. Im Sommer 2021 wurde der Niedergermanische Limes wie auch der westliche Teil des Donaulimes als UNESCO-Welterbe eingetragen, nachdem bereits die antiken Nachbargrenzen in Großbritannien (Hadrian‘s Wall, 1986; Antonine Wall, 2008) und der Obergermanisch-Raetische Limes zwischen Rheinbrohl und Eining an der Donau (2005) Welterbe-Status erlangt haben.
Die Mehrheit der Stätten am Niedergermanischen Limes sind bereits seit einigen Jahrzehnten eingetragene Bodendenkmäler. Spektakuläre Entdeckungen haben diesen Schatz durch gezielte Forschungen in den letzten Jahren aber noch einmal erweitert. Hierüber, über das Antragsverfahren bei der UNESCO und künftige Vermittlungsperspektiven berichten die für die fachliche Umsetzung in Nordrhein-Westfalen verantwortlichen Archäologen Dr. Erich Claßen (Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland) und Steve Bödecker M. A. (Limeskoordinator des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland).

Info

Veranstalter Römer und Bajuwaren Museum
Veranstalter-Adresse Burg Kipfenberg, 85110 Kipfenberg, Deutschland
Quelle Naturpark Altmühltal