Und sie hörte nicht mehr auf! Und dass sie dieses Immerweitersingen irgendwann mal auf die Bühnen dieses Landes neben (Deckung, fallende Namen!) Judith Holofernes, Kat Frankie oder gar Sarah Connor hieven würde, hätte die Kirchenchorposaunistin aus dem Dreihäuserdorf irgendwo im mitteldeutschen Mischwald wohl kaum ahnen können.
Eine Künstlerin, die ihren eigenen Sound in der musikalischen Bandbreite mit dem 2019 erschienenen Debüt „Moon“ (Listenrecords) irgendwo zwischen Joni Mitchell und Bon Iver einkerbte. Bunt gespieltes Klavier, hier mal Beirut-Bläser, da ein ganzer Gospelchor, allein im WG-Zimmer multipliziert, etwas Schreibtischperkussion, klassisch-verspielte Klavierimprovisationen und doch: klare Melodien und Texte, die (wie auch CATT selbst) immer wieder aufs Große, aufs Ganze blicken.
